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Der Vorsitzende der ÜPW Ainring, Dieter Nowak, beantragte in der letzten Sitzung des Ainringer Gemeinderates einen Kreisverkehr für die Einmündung Bundesstraße 20 / Sägewerkstraße in Hammerau. Mit dem Kreisverkehr will die ÜPW mehrere Ziele für Hammerau verfolgen. So soll einerseits die Einmündung in die Sägewerkstraße entschärft werden, welche mittlerweile zu Stoßzeiten schon stark befahren ist.

Andererseits soll durch den Kreisverkehr auch die Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt gedrosselt werden. Durch eine gewisse Art von "Torwirkung" wird der von Bad Reichenhall einfahrende Verkehr gezwungen abzubremsen und wird dann in der Folge durch Hammerau mit einem moderateren Tempo fahren.

Ein wichtiges Anliegen ist den Gemeinderäten der ÜPW auch, den schon lange ersehnten und oftmals beantragten Lärmschutz für die Bewohner der Au realisieren zu können. Zu lange schon werden hier die Bürgerinnen und Bürger dem immer mehr werdenden Verkehr schutzlos ausgesetzt. Der Ortsteil Au ist nach Ansicht von Nowak einer der wenigen Ortsteile an der B20 im Landkreis, welche noch nicht durch bauliche Maßnahmen vor dem Lärm geschützt werden. Nicht zuletzt soll mit einem Kreisverkehr auch die Querung der vielen Radfahrer in Richtung Zweirad Stadler sicherer gestaltet werden.

Bürgermeister Eschlberger versprach den Antrag umgehend in den Gremien zu beraten.

 

Lesen Sie hier den Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Eschlberger,

Im Namen der ÜPW-Fraktion beantrage ich hiermit die Errichtung eines Kreisverkehres an der Bundesstraße 20 (Ortsdurchfahrt Hammerau) / Einmündung Sägewerkstraße. Gleichzeitig soll der bestmögliche Lärmschutz der Anwohner des Ortsteiles Au errichtet werden.

Begründung:

In den vergangenen Jahren hat der Verkehr auf der Bundesstraße 20 in geradezu dramatischer Weise zugenommen. Zudem steigt der Anteil des Schwerlastverkehres stetig. Sowohl der Mautausweichverkehr von Salzburg zur Bundesautobahn A8, als auch die Transitroute des sog. „kleinen deutschen Ecks“ sind für diese Zunahmen mit maßgeblich.

Die Gemeinde Ainring hat in den vergangenen Jahren eine großflächige Gewerbeausweisung sowie diverse Erweiterungen bestehender Betriebe an der Sägewerkstraße genehmigt. Dies hat zur Folge, dass der Verkehr auch aus der Sägewerkstraße erheblich zugenommen hat und es hier zu größeren Verkehrsbehinderungen kommt.

Die ÜPW Ainring hatte im Jahr 2003 beantragt, einen Geschwindigkeitstrichter an der B20 von Bad Reichenhall kommend beginnend am Hammerauer Berg zu errichten. Dieser Antrag wurde damals von der unteren Verkehrsbehörde im Landratsamt abgelehnt.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Situation für den Verkehr, aber auch für die betroffenen Anwohner erheblich verschlechtert. Auch zwischenzeitlich von der ÜPW gestellte Anträge auf Lärmschutz blieben ungehört – die Bürger werde immer noch mehr belastet.

Für die ÜPW Ainring ist nun Schluß. Wir fordern daher das zuständige Straßenbauamt Traunstein und die Gemeinde Ainring auf, die Verkehrssituation einerseits und die Lärmemissionen andererseits zu verbessern. Nachdem im unmittelbaren Einmündungsbereich ein geeignetes, unbebautes Grundstück vorhanden ist, stellen wir zudem den Antrag, mit dem Grundbesitzer Verhandlungen mit dem Ziel des Erwerbs durch die öffentliche Hand zu beginnen.

Ihr Ansprechpartner

Dietrich Nowak

Dietrich Nowak
1. Vorsitzender
Reichenhaller Str. 34
83404 Ainring

Telefon  08654/8255
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