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Foto Saaldorf-Surheim

Vor kurzem fand, organisiert durch die FÜW Saaldorf-Surheim, im Gasthaus Steinbrünning eine Informationsveranstaltung über Wohnbauförderprogramme statt. Aufgrund der Entwicklung der Baukosten ist es insbesondere für junge Familien wichtig, sich vor der Anschaffung einer eigenen Immobilie über staatliche Förderungsmöglichkeiten zu erkundigen. Diese zeigte fachkundig der Finanzierungsspezialist der Raiffeisenbank Rupertiwinkel eG, Robert Rehrl, auf. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Förderungen bei Neubau und Erwerb, sowie Förderungen von Bestandsimmobilien, die auch bei Sanierungsmaßnahmen eingreifen.

So gibt es über die KfW-Förderbank Darlehen für energieeffizientes Bauen bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit in einer Immobilie sowie Tilgungszuschüsse. Es muss ein Energieberater hinzugezogen werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass durch die Energiesparmaßnahmen auch die laufenden Kosten der Immobilie später verringert werden. Dieses Programm kann auch für vermietete Wohnungen in Anspruch genommen werden. Daneben gibt es ein Wohneigentumsprogramm mit bis zu 50.000 Euro gefördertem Darlehen für eigengenutzte Immobilien.

Wohnbauförderungen gibt es auch über die Förderbank BayernLabo, die unter Berücksichtigung gewisser Einkommensgrenzen für geplante Eigenheime beim Landratsamt erhältlich ist. So sind Darlehen bis zu 50.000 Euro mit nur 0,5 % Zinsen auf 15 Jahre erhältlich, sowie im „10.000-Häuser-Programm“, welches noch bis maximial 30.09.2018 läuft, Fördermaßnahmen bei energieeffizienten Häusern, die mit dem KfW-Förderprogramm kombinierbar sind.

Zudem können Riester-Darlehen mit staatlichem Zuschuss und steuerlicher Vergünstigung der Einzahlungen beantragt werden.

Auch bei Bestandsimmobilien gibt es Darlehen und Zuschüsse der KfW-Förderbank bei energieeffizientem Sanieren unter Hinzuziehung eines Energieberaters. Auch Einzelmaßnahmen können so gefördert werden, z. B. ein Heizungsaustausch, die Anbringung einer Wärmedämmung oder der Fensteraustausch. Der Zinssatz für derartige Darlehen beträgt 0,75 % für 10 Jahre. Daneben gibt es einen Tilgungszuschuss. Der Referent Robert Rehrl wies aber ausdrücklich darauf hin, dass Anträge stets vor Durchführung der Maßnahme gestellt werden müssen. Soweit eine alte Heizung durch eine mit erneuerbaren Energien ersetzt werden soll, können durch entsprechende Bescheinigungen des Installateurs ebenfalls vergünstige Darlehen und Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

Überrascht waren die Teilnehmer der Informationsveranstaltung insbesondere darüber, dass es auch KfW-Zuschüsse bei altersgerechtem Umbau des Eigenheims oder Maßnahmen zum Einbruchsschutz gibt. Darunter kann auch schon der Einbau einer neuen Haustüre fallen, den eine Fachfirma bestätigt. Anträge können über das Internet-Portal der KfW gestellt werden.

Sofern eine Photovaltaik-Anlage geplant ist, kann diese ebenfalls über die KfW zu einem günstigen Zinssatz finanziert werden, wobei auch die steuerliche Seite vorher abgeklärt werden sollte.

Daneben gibt es auch hier über das „10.000-Häuser-Programm“ Zuschüsse beim Austausch alter Heizungen, sofern diese noch funktionstüchtig sind. Die Anzahl der geförderten Projekte ist allerdings begrenzt, so dass, darauf wies der Referent nochmals ausdrücklich hin, Anträge so bald wie möglich zu Beginn des nächsten Jahres gestellt werden sollten.

Erster Vorstand Franz Mooser dankte Robert Rehrl für seinen umfassenden Vortrag. Um nicht Fördermöglichkeiten zu verlieren, sollten bereits im Rahmen der Planung von Bauprojekten die Voraussetzungen geprüft und ggf. Anträge gestellt werden.

Auf dem Bild: Robert Rehrl beim Vortag.
Auf dem Bild: Robert Rehrl beim Vortag.

Das diesjährige „Spiel, Spaß und Spannung“ Ferienprogramm der FÜW Saaldorf-Surheim stand unter einem sportlichen Motto. Ausgearbeitet und durchgeführt von Renate Butzhammer in der Mehrzweckhalle, konnten sich die knapp 30 Kinder mit Sportgeräten in 4 Gruppen austoben. Flink und schnell sein hieß es beim Banklauf, beim Hocker-Springen, Pezziball-Rollen und Ball-Ziel-Wurf.

Beim Würfelspiel „Eine Sechs würfeln“ konnten sich die Kinder etwas ausruhen. Viel Gelächter und Spaß gab es beim Berufe-Raten mit Pantomime. Ohne Worte nur mit Gesten mussten Begriffe erklärt werden. Die Kinder waren mit großer Begeisterung aktiv dabei.

Traditionell folgte nach dem Spiele-Teil der kreative Bastelteil. Dieses Mal wurden Hexentreppen-Kraken aus Karton und Papier gebastelt. Es wurde eifrig gefaltet und geklebt und am Ende entstanden lustige, bunte Papierkraken zum Aufhängen für Zuhause.

Am Ende des Ferienprogramms gab es für jedes Kind eine leckere Pizza, frisch gebacken vom FÜW Vorstand Franz Mooser und seinen Helfern. Es war kein Wunder, dass diese bald von vielen hungrigen Kindern umringt waren.

Kinder beim Ferienprogramm der FÜW Saaldorf-Surheim 

Auf dem Bild: Die Kinder beim eifrigen Basteln der Hexentreppen-Kraken

Vor kurzem fand im Gasthaus Sonnenheim in Saaldorf die alljährliche Mitgliederversammlung mit Rückblick auf das vergangene Jahr statt. Erster Vorstand Franz Mooser begrüßte auch ganz besonders die zahlreich erschienenen früheren Vorstandsmitglieder und Gemeinderäte der FÜW, insbesondere auch den langjährigen Vorstand Rudi Wimmer.

Gleich zu Beginn der Versammlung waren traurige Nachrichten zu verzeichnen. Es gab im letzten Jahr zwei Todesfälle unter den Mitgliedern, Johann Knab, der im 89. Lebensjahr verstarb und Jonny Seibert, der am 21.01.2017 unerwartet mit nur 64 Jahren verstarb. Jonny Seibert war bis zuletzt ein überaus aktives Mitglied der Freien und Überparteilichen Wähler. Er war 15 Jahre lang Schriftführer und seit 2013 Kassenprüfer. Bei allen Aktivitäten war er immer selbstverständlich dabei und hat überall mitgeholfen, zuletzt wenige Wochen vor seinem Tod bei der Christbaumabholaktion Anfang Januar 2017. Sein plötzlicher Tod löste große Bestürzung unter den Mitgliedern aus. Den beiden Toten wurde durch eine Schweigeminute gedacht.

Nach dem Ausscheiden des bisherigen ersten Schriftführers Christian Fiala berichtete der zweite Schriftführer Alois Hagenauer über die letztjährige Mitgliederversammlung, anschließend informierte erste Kassiererin Monika Wolfgruber über die Finanzlage. Einstimmig wurde schließlich auf Anregung der Kassenprüferin Irmgard Eder die Vorstandschaft entlastet.

Zum neuen ersten Schriftführer wurde einstimmig Peter Veiglhuber gewählt, seinen bisherigen Platz als zweiten Kassier nahm Hans Herrgott ein. Als zweiter Kassenprüfer stellte sich Franz Mitterhuber jun. zur Verfügung, so dass die Vorstandschaft wieder voll besetzt ist.

Vorstand Franz Mooser blickte auf das vergangene Vereinsjahr zurück, das am 26. März 2015 mit den Neuwahlen der Vorstandschaft begann. Am 21.05.2016 besichtigten die Mitglieder verschiedene Spielplätze in der Umgebung, sowohl in der Gemeinde als auch im nahen Salzburg. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden von den Gemeinderäten der FÜW in den Gemeinderat eingebracht und schließlich infolge der Umsetzung des Ortsentwicklungskonzeptes vom Gemeinderat im Wesentlichen so beschlossen. Ein großer Erfolg war wieder die Teilnahme am Ferienprogramm für Kinder in der Mehrzweckhalle im August, welches wie jedes Jahr von Renate Butzhammer organisiert wurde und Anklang bei den 34 angemeldeten Kindern fand.

Anschließend erinnerte Mooser an die alljährliche Grillfeier für die Mitglieder und die sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Gasthaus Steinbrünning, bei der Amtsgerichtsdirektor aD. Dr. Hellenschmidt über dieses sehr wichtige Thema referierte.

Zudem beteiligte sich die FÜW an der parteiübergreifenden Unterschriftenaktion gegen Staub und Lärm in Surheim durch die geplante Auffüllung der abgebauten Kiesflächen östlich der alten B 20. Die Unterschriftenliste wurde dem zuständigen Abteilungsleiter des Landratsamts übergeben.

Anfang Januar fand schließlich die alljährliche Christbaumabholaktion bei  eisiger Kälte und Schnee statt und schließlich informierten sich die Mitglieder Ende Januar über die Sanierung des Rathauses. Mit einem Bericht der Gemeinderäte über die aktuelle Gemeindepolitik mit Haushalt, Bauwesen, Breitbandversorgung, Verkehr und anschließender Diskussion wurde die Versammlung schließlich beendet.

Die FÜW Saaldorf- Surheim trauert um sein langjähriges aktives Mitglied Johann Seibert, der am 21.01.2017 überraschend starb. Der „ Jonny“ war 15 Jahre Schriftführer und in den letzten 3 Jahren Kassenprüfer.  Bei Festen und Veranstaltungen war er immer aktiv dabei.

Die FÜW Saaldorf- Surheim trauert um sein langjähriges aktives Mitglied Johann Seibert, der am 21.01.2017 überraschend starb. Der „Jonny“ war 15 Jahre Schriftführer und in den letzten 3 Jahren Kassenprüfer. Bei Festen und Veranstaltungen war er immer aktiv dabei.

Was ist denn da so teuer geworden?, fragt ein Teilnehmer, nachdem Bürgermeister Bernhard Kern die Gesamtsanierungskosten des Rathauses von rund 700.000 €  genannt hatte. Das Haus ist mit knapp 40 Jahren in die Jahre gekommen, da passt die Heizung nicht mehr, am Brandschutz fehlt es und eine Barrierefreiheit ist auch nicht vorhanden, nannte er einige Schwerpunkte zum Grund der Sanierung.

Eingangs begrüßten Bürgermeister Bernhard Kern, Geschäftsleiter Bernhard Bräuer und Heini Hinterseer, der für die Abwicklung der Maßnahme verantwortlich war, eine starke Abordnung der FÜW Saaldorf- Surheim die sich über die Notwendigkeit und Umfang der Sanierung direkt vor Ort darüber informieren wollten.

Grundlage des Sanierungsumfanges sind die Beschlüsse des Gemeinderates die, nach vielerlei Ideen bis hin zu einem Neubau, letztlich mit Vernunft und Weitsicht das bestehende Rathaus einer vernünftigen und angepassten Modernisierung und energetischen Sanierung zu unterziehen,gefasst wurden.

Die Beschlüsse des Gemeinderates beinhalten nach wirtschaftlicher Betrachtung eine Pelletsheizung mit einer Gesamtleistung von 160 KW  und den Einbau von zwei  BHKW `s mit einer Heizleistung von jeweils 12 KW und elektrischen Leistung von jeweils 4,5KW im Verbund mit Schulgebäude und Feuerwehrhaus.

Ein großer Diskussionspunkt im Gemeinderat war der Umbau auf Barrierefreiheit und Behindertengerecht, d.h. Einbau eines Liftes vom EG ins OG und der Einbau einer behindertengerechte WC’s, was letztlich auch umgesetzt wurde.

Auch der Brandschutz wurde im gesamten Gebäude nach dem jetzig gültigen Stand der Technik  umgesetzt.

Nachdem nach Prüfung dem Gebäude eine gute Bausubstanz bescheinigt wurde hat man die Gebäudehülle mit vernünftigen Augenmerk, d.h. mit  der  Erneuerung der Fenster in Holz – Alu- Konstruktion und der erforderlichen Dämmung der  Giebelwände und des Daches, energetisch auf Vordermann gebracht. Zudem wurden verschiedene Bauunterhaltsarbeiten wie Fassadenanstrich, Anstrich der Innenwände, Erneuerung von Böden und Mobiliar mit einbezogen.

Ein besonderer Augenmerk wurde vor allem der Einhaltung der veranschlagten Kosten gegeben die schlussendlich im Ergebnis auch erreicht wurde.

Nach Abschluss einer Führung durch das Gebäude, bei dem sich die Teilnehmer vom Umfang der Arbeiten überzeugen konnten, wurde deutlich, dass unser Rathaus mit Vernunft und Weitsicht geplant wurde. Auch an  künftige zusätzliche Räume hat man gedacht. Bei der Auslagerung des Trauungszimmers kann man drei neue Büroräume schaffen, „aber das ist Zukunftsmusik“, so Bürgermeister Kern,

Der Vorstand der FÜW Saaldorf- Surheim Franz Mooser bedankte sich zum Schluss beim 1. Bürgermeister Bernhard Kern für die umfangreichen Informationen und Führung durch das Haus, was schlussendlich doch eine geraume Zeit in Anspruch genommen hatte.

Die Abordnung der FÜW Saaldorf – Surheim; rechts 1. BM Kern

Auf dem Bild: die Abordnung der FÜW Saaldorf – Surheim; rechts 1. BM Kern

Auch von viel Schnee und eisigen Temperaturen haben sich die Freien Überparteilichen Wähler (FÜW) Saaldorf-Surheim heuer nicht abhalten lassen und das Christbaum einsammeln durchgeführt. Von vielen Gemeindebürgern in Saaldorf und Surheim wurde diese umweltfreundliche freiwillige Aktion wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder gerne angenommen. Mit drei landwirtschaftlichen Fahrzeugen hat man alle Straßen der beiden Orte abgefahren, und die sauber abgeräumten Christbäume aufgeladen und zum Bauhof nach Obersurheim gebracht. Gleich direkt vom Kipper wurde die große Anzahl der Bäume in den Häcksler gegeben und die zu Hackschnitzel verarbeiteten Bäume gleich direkt auf den einen Anhänger geblasen. Die Hackschnitzel werden von der Gemeinde in der Heizungsanlage der Mehrzweckhalle verwendet. Mit der direkten Verarbeitung hat man für die Gemeinde neben einem zusätzlichen Arbeitsaufwand auch Kosten gespart. Die FÜW bedankt sich recht herzlich bei den drei Landwirten und der Jagdgenossenschaft Saaldorf für die kostenlose zur Verfügungsstellung der Fahrzeuge und Häcksler.

Auf dem Bild sieht man die fleißigen Mitglieder der FÜW Saaldorf- Surheim mit einem Rest von Christbäumen und dem Häckselgut.

Auf dem Bild sieht man die fleißigen Mitglieder der FÜW Saaldorf-Surheim mit einem Rest von Christbäumen und dem Häckselgut.

Ihr Ansprechpartner

Franz Mooser

Franz Mooser
1. Vorsitzender
Weiherstr. 1
83416 Saaldorf-Surheim

Telefon  08654/494601
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