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Foto Piding

Die FWG Piding lud in den vergangenen Jahren regelmäßig im Herbst Mitglieder und Interessenten zur Klausur. Dort wurden Themen der aktuellen Gemeindepolitik diskutiert. Da in den letzten Jahren umfangreiche Themen der Gemeinderatssitzungen nicht öffentlich behandelt werden und die Sachstand-Liste der Gemeinde wenig Veränderungen zeigt, wird es jetzt Zeit für neue Ideen.

Daher lud der 1. Vorsitzende, Christian Wagner, in diesem Jahr zu einem „FWG-Zukunftsforum“. Zunächst gaben die Gemeinderäte Walter Pfannerstill und Christian Kleinert den Anwesenden einen Überblick über die gemeindeeigenen Grundstücke und Gebäude. Danach wurde der aktuelle Zustand der verschiedenen Liegenschaften besprochen. Dabei stellten die FWG-Gemeinderäte fest, dass aufgrund fehlender Investitionen der vergangenen Jahre bei fast allen Gebäuden akuter Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig stehen für Investitionen nach Auskunft der Gemeinderäte 8 Mio. € zur Verfügung. Diese Gelder liegen derzeit ohne jegliche Verzinsung brach und führen letztendlich dazu, dass die Gemeinde Strafzinsen zahlt.

Als wichtigste Bereiche wurden neben dem bekannten Bedarf bei Feuerwehr- und Rathaus, auch Zustand und Lage der Sportanlagen diskutiert. Lösungen für das in die Jahre gekommene Haus der Vereine und die Erweiterung des Kindergartens (die Mietverträge für die bestehende Containerlösung laufen demnächst aus) wurden ebenfalls erarbeitet. Dabei berieten die Teilnehmer über diverse Möglichkeiten den aktuellen Investitionsstau zu beheben.

In angeregter Diskussion fanden die Anwesenden kreative Lösungen. Anschließend wurden jeweils Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorschläge ermittelt.

So wurde zum Bespiel auch die Zukunft des Pidinger Rathauses erörtert. Nachdem verschiedene Vorschläge zu möglichen Standorten besprochen waren, wurde das Bahnhofsgrundstück als geeignete Fläche identifiziert. Am Bahnhof hätte das neue Rathaus nicht nur eine optimale Verkehrsanbindung und gute Erreichbarkeit von allen Ortsteilen, es könnte auch den Bereich entlang der Bahnhofstraße beleben. Das Haus der Vereine dagegen kann nach Meinung der FWG-ler gut im Bereich der Freizeitanlage entstehen und Spielplatz und das Eisstockhaus einbinden. Gleichzeitig können so die Pidinger Ortsteile in der Mitte weiter zusammenwachsen.

Christian Kleinert hielt die Ergebnisse schriftlich fest. Diese sollen als Grundlage für neue Anträge im Gemeinderat genutzt werden. Weitere Details inkl. der ermittelten Vor- und Nachteile der verschiedenen Diskussionsbeiträge finden Sie in der nachfolgenden Liste.

PDF-DokumentErgebnisse des FWG Zukunftsforums
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Impressionen vom Zukunftsforum:

Impressionen vom Zukunftsforum

Impressionen vom Zukunftsforum

Impressionen vom Zukunftsforum

Impressionen vom Zukunftsforum

Impressionen vom Zukunftsforum

Impressionen vom Zukunftsforum

Nach dem wetterbedingten Ausfall im letzten Jahr, beteiligte sich die FWG Piding wieder mit einem Stand am Rupertimarkt. Wie schon die Jahre davor führte der Betrieb des „Maßkruagschiams“ zu großem Spaß und bester Unterhaltung bei den Marktbesuchern aller Altersgruppen.

Maßkrugrutschen beim Rupertikirtag

Der günstige Preis die humorvollen und anspornenden Zurufe der Zaungäste veranlassten doch recht viele, ihre Geschicklichkeit zu demonstrieren. Unter Familien und Freunden wurden regelrechte Wettkämpfe ausgetragen, zudem gab es für passgenaue Schübe Brotzeitmarken, die nebenan im Stand des Trachtenvereins eingelöst werden konnten. Da der Reinerlös aus der Gaudi den beiden Pidinger Kindergärten und damit auch noch einem guten Zweck  zu Gute kam, war für viele die Enttäuschung über nicht platzierte Schübe und entgangene Brotzeiten leicht verkraftbar.

Der Reinerlös von 212 € aus der Aktion wurde nun den beiden Pidinger Kindergärten übergeben, die die Spende dankend annahmen.

Bei der Spendenübergabe an den Kindergarten

170524 piding verkehr01

Am Dienstag, 30.05.2017, lud die FWG Piding zum 2. politischen Stammtisch ins Palmcafé zum Thema Verkehrsbelastung in unserer Gemeinde ein.

Die Brisanz der Situation zeigt sich in der Auflistung der aktuellen und künftigen Straßenbaumaßnahmen, die unseren Ort bis über die Grenze des Verträglichen belasten.

  1. Sanierung der Autobahnbrücke über die Stoißer Ache:
    Neben der Umweltbelastung durch die Rückstauungen stören entnervte Autofahrer durch lautes Hupen die Nachtruhe der Anwohner.
  2. Erneuerung des Belages auf der A 8 im Bereich Anger:
    Durch die Verengung auf eine Fahrspur in beide Richtungen kommt es zu langen Staus verbunden mit massivem Ausweichverkehr über die St 2103.
  3. Entgegen der Forderung der Gemeinde wurde an der Kreuzung B 20 / St 2103 eine Ampelanlage errichtet:
    Diese Fehlentscheidung führt von Anfang an zu langen Wartezeiten aus Richtung Freilassing. Seit ca. 4 Wochen, mit Beginn der Urlaubssaison, bewahrheiten sich nun unsere Befürchtungen. Rückstauungen aus Richtung Bad Reichenhall mit dem daraus resultierenden Durchgangsverkehr durch unser Ortsgebiet.
  4. Vom 26.06.2017 bis ca. 05.08.2017 wird der Anschluss der A 8 Richtung München neu erstellt und dazu komplett gesperrt:
    Alle Verkehrsteilnehmer, die aus Freilassing kommend nach München wollen, werden dann durch den Kreisverkehr über die St 2103 nach Anger oder Neukirchen fahren und damit die B 20 in diesem Bereich noch höher belasten.
  5. Im August 2017 wird die St 2103 ab der B 20 bis Anger für ca. 4 Wochen komplett gesperrt:
    Die Folge ist massiver Ausweichverkehr über Jechling, den Högl oder die A 8. Und alle müssen wieder durch den Kreisverkehr!
  6. Voraussichtlich in 2018 wird die Saalachbrücke auf der B 20 zwischen Piding und Bad Reichenhall erneuert:
    Ein Verkehrschaos ist unausweichlich. Man erinnere sich nur an den Ausbau des Gablerknotens oder der Anschlussstelle Ahornstr.

Sämtliche Aktivitäten von Straßenbauamt und Autobahndirektion dienen nur dazu, ihre eigenen, überregionalen Probleme zu lösen, ohne die mindeste Rücksichtnahme auf die Pidinger Bevölkerung. Gesundheits- und Umweltschäden werden billigend in Kauf genommen.

Alle Belastungen wären akzeptabel, wenn dafür an anderer Stelle Verbesserungen für unsere Bürger umgesetzt werden:

  1. Warum endet der neue, lärmmindernde Belag auf der A 8 genau an der Pidinger Ortsgrenze?
    Sind wir Pidinger es nicht wert, dass auch in unserem Ortsgebiet der Geräuschpegel reduziert wird?
  2. Wo bleibt der Radweg an der St 2103 zwischen B 20 und Urwies, der uns seit Monaten in Aussicht gestellt wird?
    Alles nur Lippenbekenntnisse?
  3. Die deutlich bessere Lösung für die Kreuzung B 20 / Staatsstraße 2103 wäre ein Kreisverkehr gewesen?
    Es zählen nur die Kosten ohne Rücksicht auf die Pidinger Bevölkerung und die Nutzer der B 20.
  4. Wann wird die unrechtmäßige Tonnagebeschränkung auf der B 21 im Grenzverkehr Richtung Salzburg endlich aufgehoben?
    Hier werden schlichtweg bestehende Gesetzte missachtet.
  5. Wie lange dauert es noch, bis die B 21 an die Autobahn angeschlossen wird um die überbelastete B 20 etwas zu entlasten?
    Laut letztem Schreiben aus dem Verkehrsministerium soll dies zusammen mit dem Ausbau der A 8 erfolgen, also in 15 – 20 Jahren!

Piding wird von den zuständigen Behörden und von den verantwortlichen Politikern auf allen Ebenen im Stich gelassen.

Ihre FWG Piding

Jahreshauptversammlung der FWG Piding

Die alljährliche Hauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Piding fand kürzlich im Altwirt in Piding statt. Der 1. Vorsitzende, Christian Wagner, leitete die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres ein. Wagner bedauerte, dass man im September die Teilnahme am Rupertimarkt witterungsbedingt abgesagt hatte. Versprach aber, das erfolgreiche Maßkrugschieben in diesem Jahr wieder auszurichten. Auch am Pidinger Ferienprogramm werde sich die FWG wieder beteiligen. Darüber hinaus kündigte Wagner bereits die Termine für eine Grillfeier und die jährliche Herbstklausur an. Der neu gegründete FWG-Stammtisch solle bei geeigneten aktuellen Themen ebenso statt finden, wie diverse Ortstermine, so Wagner.

Im Anschluss gab Kassier, Walter Pfannerstill, einen Überblick über die Finanzsituation des Vereins, woraufhin die Kassenprüfer, Andreas Reichenberger und Georg Wieser, die Entlastung des Vorstandes empfahlen. Dieser Empfehlung folgten die Anwesenden und votierten einstimmig für die Entlastung.

So konnte man zum wichtigsten Punkt des Abends, den Neuwahlen der Vorstandschaft, übergehen. Manfred Beranek erklärte sich bereit, als Wahlvorstand zu fungieren. Kurz und schmerzlos wurde per Handheben die gesamte Vorstandschaft für 2 Jahre wiedergewählt.

Die Wahl nahmen an:

1. Vorsitzender: Christian Wagner
2.Vorsitzender: Josef Dendl
Kassier: Walter Pfannerstill
Schriftführer: Christine Reichenberger
Pressereferent: Sandra Fraaz
Internetbeauftragte: Birgit Hoffmann

Darüber hinaus wurden Georg Wieser und Andreas Reichenberger wieder als Kassenprüfer bestätigt, sowie Christian Kleinert und Brigitte Kagleder als Beisitzer bestimmt.

Walter Pfannerstill leitete nun zur Diskussion über Themen der Gemeindepolitik über. Andreas Reichenberger wollte wissen, ob die FWG-Gemeinderäte nicht den Druck im Bereich der Verkehrspolitik erhöhen könnten. Er mache sich Sorgen, dass Piding mit der völlig überlasteten Bundesstraße von den Straßenbaubehörden im Stich gelassen werde. Mit den anstehenden Baustellen werde der Verkehr wieder verstärkt durch Piding rollen. Kleinert und Pfannerstill versicherten einhellig, dass in beinahe jeder Gemeinderatsitzung eine Anfrage oder ein Antrag der FWG zum Thema Verkehr eingebracht werde. Auch würden beschlossene Maßnahmen immer wieder angemahnt. Wenn solche Maßnahmen, wie Gespräche mit den Nachbarbürgermeistern oder Schreiben an die Bauämter und Ministerien dann jedoch nicht oder nur halbherzig erfolgten, kämpfe man in der FWG gegen Windmühlen. Angedacht seien jedoch Ortstermine und Presseberichte, um die Themen in der Öffentlichkeit präsent zu halten.

Auf eine weitere Anfrage zum Stand der Planungen Feuerwehrhaus und Rathaus konnte Pfannerstill keine Neuigkeiten mitteilen. Es gebe immer noch weder Standort, noch Bauplanung. Schließlich meldete sich Manfred Beranek zu Wort. Er sei enttäuscht, so Beranek, dass die Gemeinde bei Vereinsterminen so schlecht vertreten sei. Ihm falle dies besonders bei ortsübergreifenden Veranstaltungen, wie z. B. der letzten Hauptversammlung der JFG Hochstaufen (Zusammenschluss der Vereine ASV Piding und SC Anger). Da sei die Gemeinde Anger oft sogar mit 1. und 2. Bürgermeister vertreten, während die Pidinger ohne Gemeindevertretung die Stellung hielten. Er fände es sehr schade, dass das ehrenamtliche Engagement so wenig gewürdigt werde. Er bat die Gemeinderäte, dieses Thema beim Bürgermeister einmal anzusprechen.

Christian Kleinert wies abschließend noch darauf hin, dass die FWG Piding immer gerne Interessierte aufnehme, die sich mit der aktuellen Gemeindepolitik befassen wollen. Die Mitglieder sollten geeignete Personen gerne ansprechen. Wer sich über die Gemeindepolitik in Piding auf dem Laufenden halten wolle, sei genauso willkommen, wie Mitbürger, die sich aktiv einbringen wollen. Dazu gebe es in der FWG immer Gelegenheit. Auch über die Internetseite www.fwg-piding.de gebe es immer aktuelle Themen und die Möglichkeit, sich per email zu melden.

Die nächste Bürgerversammlung findet am Donnerstag, 06.04.2017 im Altwirt statt.
Da nicht alle Bürger die Reichenhaller Zeitung beziehen, möchten wir auf diesem Wege über dem Termin informieren.
Die FWG-Gemeinderäte freuen sich auf Ihr Kommen!

Ihr Ansprechpartner

Christian WagnerChristian Wagner
1. Vorsitzender
Ahornstr. 61

83451 Piding

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