Kreis FWG favorisiert Standort für Salzachbrücke in Laufen - Triebenbach
Nach Einsicht der Planunterlagen aus der Machbarkeitsstudie sowie reiflichem Vergleich der verschiedenen Varianten und deren verkehrs- und umwelttechnischen Vor- und Nachteilen, wird grundsätzlich der Brückenbau südlich von Laufen favorisiert.
Die Gründe dafür liegen nach Meinung der FWG auf der Hand. Die Entlastung Laufens ist aus vielerlei Gründen dringend notwendig: eine positive Ortsentwicklung, die Entlastung vom Durchgangsverkehrs im Herzen der Städte und die Feinstaubproblematik sind sowohl hier als auch in Oberndorf ein drängendes Problem. Dazu bringt der Brückenstandort Triebenbach eine erforderliche klare Bündelung der Verkehrsströme im Raum nördlich und westlich der Kernregion Salzburg: er verleitet weniger zum Umfahrungsverkehr von Mautflüchtlingen und zur Entlastung der teilweise hausgemachten Nadelöhre auf Salzburger Seite auf Kosten der bayerischen Anlieger entlang von Salzach und Saalach.
Entgegen der guten Übung, sich in Belange der Nachbarn nicht einzumischen, fordern Vorstand und Fraktion der FWG darüber hinaus bewußt im Interesse des gesamten Raumes eine notwendige klare Bündelung des Verkehrs auf leistungsfähigen Achsen. Dazu ist es nach ihrer Überzeugung erforderlich, dass
- der Glitzenbergtunnel zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und zur Beseitigung des Nadelöhrs Bergheim dringend realisiert werden muss oder
- ein Autobahnanschluss Hagenau erforderlich ist,
- und die Lieferinger Hauptstrasse von Freilassing bis Salzburg Mitte auf Salzburger Seite durchgängig zweispurig befahren werden kann.
Sollten all diese Kriterien entsprechend umgesetzt werden, positioniert sich die Kreis FWG klar zum Standort Laufen.