FWG blickt auf ein aktives Jahr 2009
Der Kreisvorsitzende Stefan Weber konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen und eröffnete die Tagesordnung mit seinem Tätigkeitsbericht: seit der letzten Mitgliederversammlung standen die Fusion der Krankenhäuser, die Modernisierung der Bob- und Rodelbahn Königssee, Olympiabewerbung München 2018 sowie der Ausbau der Autobahn A8 im Fokus der Diskussion von Kreisverband und Kreistagsfraktion.
Des weiteren berichtete Weber, dass die Ergebnisse der Klausur vom Februar 2009 die Arbeit des Kreisverbandes bestimmt hätten. So sei für eine Internetvernetzung zwischen Ortsverbänden und Kreisverband ein Konzept erarbeitet worden, das noch dieses Jahr realisiert werden könne. "Dies bringt stärkere Aktualität für die Besucher und macht das Internet für alle attraktiver" resummierte Weber.
Er erinnerte an die Diskussion um die Satzung in der Klausur, heute werde eine Neufassung zur Abstimmung vorgelegt. Sie rücke die Ortsgemeinschaften als Basis der FWG im Kreis noch näher an die Arbeit des Kreisverbandes heran und beziehe auch moderne Kommunikation in die Mechanismen des Verbandes ein. Schließlich beendete Weber seine Ausführungen mit einem aktuellen Thema: Will die FWG BGL künftig ein Glied des Landesverbandes der Freien Wähler Bayern sein oder sich weiterhin als rein regionale Kraft positionieren. Die Diskussion darüber führten die Ortsgemeinschaften derzeit sehr engagiert. In der Klausur des kommenden Jahres werde dieses Thema den Kreisverband erneut beschäftigen.
Kreisgeschäftsführer Wolfgang Heitmeier ergänzte den Bericht Webers durch statistische Zahlen und erläuterte, dass die interne Informationspolitik durchaus funktioniere, der Außenauftritt aber deutlich verbessert werden müsse.
Nachdem Kassier Fritz Grübl in gewohnt souveräner Weise seinen Kassenbericht vorgelegt hatte und Kassenprüfer Ludwig Prediger eine einwandfreie Kassenführung bescheinigte, wurde der Vorstand durch die Mitglieder einstimmig entlastet.
Martin Mosinger als Stellvertretender Vorsitzender und Martin Planegger als Pressereferent baten aus beruflichen Gründen um die Entbindung von ihren jeweiligen Ämtern.
So wurden in Ergänzungswahlen die vakanten Mandate neu besetzt: Martin Strobl aus Ainring bekam die Aufgabe des Stellv. Verbandsvorsitzenden übertragen und Dietmar Eder von der FWG Heimatliste Freilassing hat sich als neuer Referent für Öffentlichkeitsarbeit um die Zusammenarbeit mit den Medien und einen verbesserten Außenauftritt zu kümmern.
Franz Schießl als Fraktionssprecher erinnerte in einem umfassenden Bericht an die Schwerpunkte der Arbeit der Kreitagsfraktion. Zur Fusion der Kliniken stellte er heraus, dass für die FWG mit der Fusion in kommunaler Trägerschaft stets die optimale Versorgung der Bevölkerung in bester Qualität sowie die Erhaltung von mehr als 3000 qualifizierten Arbeitsplätzen in den Lkr'en TS und BGL die entscheidende Rechtfertigung bildeten. Die AG müsse sich jetzt insoweit bewähren, sie bringe gute Voraussetzungen dafür.
"Die Modernisierung der Kunsteisbahn war uns immer ein Anliegen, weil wir den Bestand dieser Bahn im Wettbewerb mit anderen Standorten sichern wollten" bekannte Schießl. Dies sei im Interesse der sportlichen Jugendarbeit und des Tourismus notwendig. Mit der Aufnahme in das Konjunkturpaket sei diese Aufgabe mit einer geringst möglichen Belastung des Kreishaushaltes möglich geworden. Weiter zeigte sich Schießl überzeugt, dass die Olympiabewerbung mit München eine konsequente Folge aus dem Bestand der Bahn sei.
Mit dem Ausbau der Wasserkraft im Bereich Salzach, wozu die FWG ja bereits mehrere Anträge im Kreistag eingebracht habe, wandte sich Schießl einem weiteren zentralen Thema der Kreisarbeit der FWG zu. Er äußerte sein Unverständnis über die Blockadepolitik der Umwelt- und Naturschutzverbände wie auch der Salzburger Landesregierung: "Die ökologische Energiequelle, die rund um die Uhr zur Verfügung steht, zu torpedieren, ist mehr als ärgerlich!" Wir werden für unsere Überzeugung weiter arbeiten.
Schließlich leitete er zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) über; hier habe sich leider die Volks-/Raiffeisenbank aus dem finanziellen Engagement verabschiedet, ihren Anteil habe die Sparkasse dankenswerter Weise übernommen. Zwischenzeitlich sei mit der Einstellung eines Projektmanagers eine alte Forderung der FWG nach besserer Personalausstattung für intensivere Arbeit der WFG erfüllt worden. Kräftiger Beifall quittierte diesen umfassenden Rückblick über die Arbeit der Fraktion.
Eine Satzungsänderung und die Festsetzung von Jahresbeiträgen komplettierten die harmonische Verbandsversammlung. Mit dem Hinweis auf anstehende Termine beendete der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

Im Bild von links nach rechts : der scheidende stellv. Kreisvorsitzende Martin Mosinger(Laufen), stellv. Kreisvorsitzender Christian Kleinert(Piding), stellv. Kreisvorsitzender Martin Strobl(Ainring), Kreisvorsitzender Stefan Weber(Bischofswiesen), referent f. Öffentlichkeitsarbeit Dietmar Eder(Freilassing), Kassier Fritz Grübl(Bad Reichenhall), Kreisgeschäftsführer Wolfgang Heitmeier(Bad Reichenhall) und 1. Bürgermeister Franz Schießl(Teisendorf).

"Die Zukunft des Verkehrs ist öffentlich!" - unter diesem Motto informierte sich die FWG Berchtesgadener Land zum Projekt Regional-Stadt-Bahn (
