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22.02.2012 - FWG Bad Reichenhall
Politischer Aschermittwoch im Gasthof Bürgerbräu um 19:30 Uhr

23.02.2012 - FWG Bad Reichenhall
Infoveranstaltung im Gasthaus Heimgarten um 19:30 Uhr

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Logo des Regional-Stadt-Bahn-Vereines"Die Zukunft des Verkehrs ist öffentlich!" - unter diesem Motto informierte sich die FWG Berchtesgadener Land zum Projekt Regional-Stadt-Bahn (http://www.rsb-salzburg.at). Lesen Sie hierzu den Bericht der FWG BGL! >> lesen Sie hier weiter

Bad Reichenhall braucht langfristiges Verkehrskonzept

Mit dem wichtigen Thema „Verkehr“ beendete der OB-Kandidat der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Martin Knabenreich seine erste Reihe von Bürgergesprächen. Dabei äußerte sich Knabenreich vor den rund 30 Besuchern im Bürgerbräu auch zu dem umstrittenen Projekt Kirchholztunnel.

„Wir brauchen einen langfristigen Plan, wie der Transit- und Schwerlastverkehr durch den Talkessel geführt werden soll“, so Knabenreich. Dieser müssen mit Landkreis und Straßenbauamt erarbeitet werden. Solange es aber keine bessere Alternative gebe, sei der Kirchholztunnel weiterhin eine Lösung. Würde langfristig nicht die Schadstoffbelastung im Reichenhaller Tal gesenkt werden, bestünde erhebliche Gefahr für den Status „Bad“.

Dabei müsse eine Variante gesucht werden, die im Bereich der Ein- und Ausfahrten möglichst platzsparend realisiert werden könne. Die vorliegenden Pläne bezeichnete Knabenreich im Bereich des Golling als überdimensioniert. Gleichzeitig müsse eine Möglichkeit gefunden werden, die Abluft aus dem Tunnel zu filtern. Hier gebe es mittlerweile moderne Filtertechnik, die zum Einsatz kommen müsse, so Knabenreich.

Wichtig sei es jetzt, die Einwände der Bürger, die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eingereicht wurden, genau zu prüfen und abzuarbeiten. „Das sind wir den Bürgern schuldig“, sagte Knabenreich. Die Planungen jetzt ohne Prüfung der Einwände einzustellen sei fatal. Das würde bedeuten, dass Gegner künftiger Bauprojekte, diese nur allein durch eine hohe Anzahl von Einwänden torpedieren könnten. Deutschland würde damit nicht mehr wirtschafts- und investitionsfreundlich sein.

Noch vor den weiteren Planungen des Kirchholztunnels müsse aber eine schnelle und effektive Lösung für die Anwohner der B20/21 gefunden werden. Hier müsse auf das Straßenbauamt eingewirkt werden, durch Lärmschutzwände Verbesserungen zu erzielen.

Der OB-Kandidat äußerte sich auch zu dem Vorschlag der SPD-Kandidatin Adelheid Rupp. Diese hatte gefordert, zunächst alle Tunnelplanungen zu stoppen um dann im nächsten Schritt nach Alternativen zu suchen. Das sei, so Knabenreich, reiner Populismus: „Nach Alternativen wird seit 20 Jahren erfolglos gesucht. Jetzt voreilig die Tunnelplanungen zu beenden, ohne einen Plan B zu haben ist fahrlässig.“

Aus dem Kreis der Teilnehmer wurde auch Amtsinhaber Dr. Lackner scharf angegriffen. Er würde einen „Schlingerkurs“ fahren, sich nicht vor die eindeutigen Entscheidungen des Stadtrates stellen und versuchen, keine eigene Position einzunehmen. Das zeuge von Führungsschwäche.

Auf die Frage, wie hoch denn die Wahrscheinlichkeit sei, dass der Kirchholztunnel je realisiert würde, antwortete FWG-Stadtrat Fritz Grübl, der Bundesverkehrswegeplan würde ab 2013 neu aufgestellt werden, so dass darüber ab 2015 Klarheit bestünde.

Ebenfalls thematisiert wurde der innerstädtische Verkehr. Martin Knabenreich sprach sich dabei für eine Erweiterung und Modernisierung des Radwegenetzes aus. Gerade im Bereich der Münchener Allee sei Verbesserungsbedarf.

Der Fraktionssprecher der FWG Gerhard Fuchs kündigte an, die Reihe der Bürgergespräche im Januar fortzusetzen, dann unter anderem mit dem Thema Jugend und Familie.

Rathaus der Stadt Bad Reichenhall

Die nächsten Termine:

Mittwoch, 22.02.2012, 19:30 Uhr:
Politischer Aschermittwoch im Gasthaus Bürgerbräu

Donnerstag, 23.02.2012, 19:30 Uhr:
Infoveranstaltung im Gasthaus Heimgarten

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Friedrich Hötzendorfer
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