Klarheit am Götschen
Für Klarheit und den richtigen Durchblick in Sachen Götschen Debatte sorgte Bürgermeister Toni Altkofer in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Er antwortete hiermit auf die absurden und inakzeptablen Vorwürfe der letzten Wochen speziell gegen seine Person. „Soweit möglich, unterstützte ich das Image der Sportgemeinde Bischofswiesen durch Zuwendungen an den Götschen, das Riedherrn Stadion, das Langlaufzentrum Aschauerweiher, die Turnhallen, die örtlichen Sportvereine, sowie über die Kreisumlage auch das Bob- und Rodelzentrum, Kletterzentrum und das Talentzentrum. Klar ist aber, dass es seit Jahren Ungereimtheiten und Debatten hinsichtlich der Trägerschaft und Finanzierung gibt“, so Altkofer auch im Hinblick auf den Folgenden Tagesordnungspunkt Übernahme der Trägerschaft für die Kälbersteinschanzen vom Markt Berchtesgaden, welcher einstimmig abgelehnt wurde.
„Es werde höchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen zu einem neuen und nachvollziehbaren Trägerschaftskonzept zusammen raufen“, so seine Meinung. „Götschen, Jenner und die zwei Bürgermeister gegenseitig ausspielen zu wollen ist zum Scheitern verurteilt. Wenn es als notwendig empfunden werde, dass das Leistungszentrum Alpin und Snowboard auch auf den Jenner erweitert wird, sollte man das tun. Einiges spreche für eine solche Erweiterung“, so Altkofer, der hinzufügt, dass ebenso viel für ein dauerhaftes Festhalten am Götschen spreche. Fakt ist, der Betreibervertrag zwischen dem DSV und der Gemeinde mit einer Laufzeit bis 2023 ist noch nicht einmal zur Hälfte erfüllt.
Der ursprüngliche Optimierungsantrag des DSV beinhaltete eine Nettosumme von 3,5 Millionen Euro mit Bezuschussung durch Bund und Land von 80%, fasst Altkofer zusammen. Für die Restsumme von 700.000 Euro hätte die Gemeinde Bischofswiesen aufkommen müssen. Der zuvor garantierte Beitrag der sonstigen Götschen-Beteiligten fehlte. „Warum kommt von dieser Seite kein garantierter Beitrag?“, so die Frage des Bürgermeisters in die Gemeinderatsrunde. Die Gemeinde Bischofswiesen beteilige sich ohnehin an bestimmten Reparaturkosten, Pisten und Parkplatzpachten, Wasserbereitstellungen, Schneeräumdiensten und Veranstaltungen, obwohl ursprünglich nur Baukostenbeiträge vorgesehen waren.
Es müsse die Frage erlaubt sein, in welchem Gremium man eigentlich sitze, wenn Gemeinderäte in der Öffentlichkeit verbreiten, dass die Summe der notwendigen Gemeindebeteiligung gering im Verhältnis zur Wertschöpfung sei, aber kein Wort über die anderen Nutznießer verlören.
Völlig inakzeptabel sei der Vorwurf des Stützpunktleiters am Götschen, der die Gemeinde als „Totengräber“ bezeichnet hatte, wohlwissend, dass in Vergangenheit fast eine Million Euro von der Gemeinde geflossen sind.
Uneingeschränkte Unterstützung bekam Toni Altkofer in der Sache von Fraktionssprecher Hans Plenk. Es sei schlechter Stil, wenn sich die kritischen Äußerungen aufgrund des Abstimmungsergebnisses einseitig auf die Person des Bürgermeisters fokussieren, so sein Seitenhieb gegen die Art der örtlichen Presseberichte.

"Die Zukunft des Verkehrs ist öffentlich!" - unter diesem Motto informierte sich die FWG Berchtesgadener Land zum Projekt Regional-Stadt-Bahn (
