FWG am Götschen gespalten
Zehn Befürworter – zehn Gegenstimmen am Ende der Debatte, so wurde die Übernahme der Trägerschaft an der Ertüchtigung des Regionalzentrums am Götschen vom Gemeinderat abgelehnt.
Der nach einem Masterplan erstellte Antrag des Deutschen Skiverbandes sah die Verbesserung der Beschneiungskapazität durch einen ca. 40.000 m³ Beschneiungsteich und der Stromversorgung vor. Enthalten auch der Bau einer neuen Trainingsstrecke westlich der Sesselbahntrasse. Die Gesamtinvestitionssumme würde 3,5 Millionen Euro Netto betragen. Bürgermeister Toni Altkofer schlug vor, wie schon beim Antrag des Snowboard Verbandes vor 4 Jahren, einen gedeckelten Betrag von 126.000 Euro als Gemeindeanteil ohne der federführenden Trägerschaft des Projekts zur Verfügung zu stellen, bereits ein Absolutes "No-go" für einige Gemeinderäte.
In der anschließenden Debatte legten Befürworter wie Gegner des Projekts emotionslos ihre Argumente vor. In der FWG Fraktion sah man den gedeckelten Gemeindeanteil in der jetzigen Finanzsituation als zu hoch an. Besonders Hans Plenk und Thomas Resch votierten für eine Senkung des Beitrages während für Kaspar Stanggassinger mit der Erhöhung der Realsteuern zur Genehmigung des heurigen Haushalts eine finanzielle Beteiligung gar nicht in Frage kam.
Einer Erweiterung der Pistenfläche nach Westen konnte Gemeinderat Josef Fegg nicht zustimmen, zumal einem etwa gleichlautenden Antrag der Götschen Skilifte im letzten Jahr im Gremium eine eindeutige Absage erteilt wurde, während man die Entschärfung der unfallträchtigen Stellen der Ostabfahrt positiv begrüßte.
Letztendlich brachte die Abstimmung nach Ende der Debatte nicht nur im gesamten Gremium sondern auch in der FWG Fraktion eine Patt Situation.
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