Jahreshauptversammlung der FWG Schönau am Königssee am 27.11.2009
Der Ortsvorsitzende Michael Lochner begrüßte im Kreis der Mitglieder insbesondere den 2. Bürgermeister Manfred Vonderthann, den FWG Fraktionssprecher Richard Lenz, die Gemeinderäte sowie den Vorsitzenden der Kreis - FWG Stefan Weber aus Bischofswiesen. Nach dem Gedenken an den ehemaligen langjährigen Ortsvorsitzenden Esterle Hansl zog der amtierende Vorsitzende das Resümee seiner Tätigkeit seit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2008, aus der die FWG mit der Verdoppelung seiner Mandate von bisher 4 auf nunmehr 8 Gemeinderäte gestärkt hervor ging. Die Bürgersprechstunden sind nach Meinung von Michael Lochner ein großer Erfolg und sollen auch in Zukunft unbedingt beibehalten werden. Bei diesen Treffen informieren die FWG – Gemeinderäte nicht nur über die Beschlüsse der vergangenen Gemeinderatssitzungen, sondern es besteht für interessierte Bürger und für die Basis der FWG die Möglichkeit, aktuell mit den Mandatsträgern die anstehenden kommunalpolitischen Themen zu diskutieren oder Anregungen aller Art einzubringen. Der Vorsitzende hält diesen gegenseitigen Meinungsaustausch für sehr wichtig und erinnerte beispielhaft an die Diskussion mit den Anwohnern der Seestrasse über die geplante Fußgängerzone oder von einem Treffen mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Triftplatz GdR, die ein eigens erstelltes Konzept der künftigen und nachhaltigen Gestaltung des Triftplatzes vorstellten.
Anschließend berichtete Michael Lochner über die wichtigsten Beschlüsse des Gemeinderats im vergangenen Jahr wie die Renovierung des Schornbades und dessen Grunderwerb, Sanierung der Seestrasse und Ausweisung als Fußgängerzone, Neugestaltung des Parkplatzes Königssee und Automatisierung des Parkplatzbetriebes, Errichtung eines Kinderhort in der Schneewinklschule, Verkauf der Grundstücke am Triftplatz sowie die Bebauung des Gewerbegrundstücks am Lustheim mit einem Fernwärme-Heizkraftwerk. Vor wichtigen Gemeinderatssitzungen werden grundsätzlich Fraktionssitzungen durchgeführt. Allerdings haben diese nur informativen Charakter. Die FWG – Gemeinderatsmitglieder haben keinen Fraktionszwang, sie können ganz im Sinne der geltenden Satzung parteiunabhängig und frei ihre Meinung vertreten und abstimmen.
Zum Schluss seines Vorstandsberichtes stellte sich der Vorsitzende das Akquirieren von neuen Mitgliedern und von politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern für die anstehenden kommenden Aufgaben bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2014 als weiteres Ziel der FWG vor. Mit dem Dank an seine Vorstandskollegen und den Gemeinderäten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit beendete Michael Lochner seinen Bericht.
Der Schatzmeister Andreas Fellner, dem einstimmig nach dem Bericht des Kassenprüfers Herbert Kastner die Entlastung erteilt wurde, berichtete detailliert über die Einnahmen und Ausgaben der FWG Schönau am Königssee und stellte dabei fest, dass die Kommunalwahlen 2008 die Kasse sehr stark belastet hätte. Hier gilt es, die nächsten Jahre wieder Rücklagen zu bilden.
Der Kreisvorsitzende Stefan Weber informierte die Versammlung über Landkreisthemen, wie den Zusammenschluss der Kreiskliniken, den Haushalt 2010 sowie über den bevorstehenden Aus- und Umbau der Bob- und Rodelbahn am Königssee. Ein heißes Eisen ist derzeit die Diskussion um den Landesverband "Freie Wähler Bayern", die den Kreisverband und die Ortsverbände noch längere Zeit beschäftigen würde.
Intensiv diskutiert wurde anschließend im Kreise der Mitglieder die künftige Position des FWG Ortsverbandes zum Landesverband der Freien Wähler. Wie viele andere Ortsverbände auch, hat sich der Ortsverband Schönau am Königssee bisher vom Landesverband distanziert und will dies nach mehrheitlicher Meinung vorerst weiterhin tun. Nach wie vor will die FWG Schönau am Königssee nur auf kommunalpolitischer Ebene in der Gemeinde und im Landkreis tätig sein.

Die Freie Wählergemeinschaft Berchtesgadener Land informierte sich in Ihrer Klausurtagung über den aktuellen Zustand des Bahn- und Busverkehrs im BGL. Ein ernüchterndes Fazit zogen dabei die Referenten. 
