Jahreshauptversammlung der FWG Teisendorf
Die Freie Wählergemeinschaft hat im Sportcafe in Teisendorf ihre gut besuchte Jahreshauptversammlung abgehalten. Dabei wurden zahlreiche Themen besprochen und anschließend angeregt diskutiert.
Zu Beginn hielt der 1. Vorsitzende, Klaus Willberger, einen Rückblick auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres.
Das traditionelle FWG - Sommerfest wurde in Weildorf abgehalten bei dem auch zahlreiche Freunde der FWG aus umliegenden Gemeinden teilnahmen. Im Rahmen des Ferienprogramms des Marktes Teisendorf wurde mit über 30 Kindern ein Tag auf dem Bauernhof verbracht. Die Kinder konnten zwei Höfe besichtigen und bei einem bäuerlichen Fünfkampf Ihre Kräfte messen. Beim Umweltprogramm, Rama dama, wurden die Straßenränder im Gemeindebereich von Teisendorf von Unrat und Müll befreit. Im November feierte die FWG ihr 50 – jähriges bestehen. Gegründet wurde sie im Jahr 1959 unter dem damaligen Namen „Bürgergemeinschaft Teisendorf“. Ziel war die erste Teilnahme an den Gemeinderatswahlen. Bei der Feier konnten drei Gründungsmitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ferner wurde die von Altbürgermeister Fritz Lindner geführte Winterwanderung von Teisendorf nach Höglwörth durchgeführt und an einem Dorfschiessen in Oberteisendorf teilgenommen.
Danach gab Willberger einen Ausblick auf das kommende Jahr mit den geplanten Veranstaltungen und Terminen.
Nach dem Bericht des Schriftführers, Franz Gschwendner, trug die Kassiererin, Inge Struwe ihren Bericht zur Kassenlage vor. Anschließend konnte der Vorstand entlastet werden.
Peter Schuhbeck berichtete als Fraktionssprecher ausführlich über die zahlreichen Themen die im Bauausschuss sowie im Gemeinderat zu behandeln waren. Bei den Gemeinderatssitzungen wurden durchschnittlich 13 Tagespunkte beraten.
Er berichtete unter anderem von den Hochwasserschutzmaßnahmen am Ramsauer Bach, vom Raum, der für den Jugendtreff eingerichtet wurde, vom Beschluss zum Bau eines Biomasseheizwerks, von der Vorstellung des Ortsentwicklungskonzepts im Markt Teisendorf und vom Neubau der Eisenbahnbrücke in Ufering.
Bürgermeister Schießl ging in seinen Ausführungen auf die schwierige finanzielle Situation der Kommunen ein. Nach der Bankenkrise folgte die Wirtschaftskrise und diese sei jetzt auch in Teisendorf angekommen. Dies führe zu sinkenden Einnahmen sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei der Einkommenssteuer. Auf der anderen Seite seien die Ausgaben wie beispielsweise für die Kreisumlage oder für die Errichtung einer Kinderkrippe gestiegen. Hier werde wieder deutlich wie wichtig die Ansiedlung von Gewerbebetrieben, wie man sie sich durch den Bau eines Güterterminals in Teisendorf erwarte, für die Gemeinde sei.
Weiter hielt Bürgermeister Schießl sowohl einen Rückblick auf das vergangene Jahr als auch eine Vorschau auf zukünftige Aufgaben der Marktgemeinde. Er ging unter anderem auf die Um- und Ausbauarbeiten an der Schule in Teisendorf, den Autobahnausbau, den Ausbau des Breitbandnetzes, die beschlossene Sanierung des Kindergartens und auf die Einführung der Mittelschule im Verbund mit Laufen ein. Außerdem werde mit Teisendorf eine der ersten Landkreisgemeinden ihre Buchführung auf die doppelte Buchführung, Doppik, umstellen.
In der anschließenden regen Diskussion wurden noch zahlreiche Themen diskutiert und erörtert. Außerdem wurden die anstehenden Themen, die Kreis - FWG betreffend besprochen sowie auf die neue Homepage der FWG hingewiesen. Hierin finden sich die FWG – Ortsgemeinschaften des Landkreises unter einer einzigen Homepageadresse wieder, bleiben jedoch für sich eigenständig.
[zurück zur Übersicht der Aktuellen Informationen der FWG Teisendorf]
[zurück zur Startseite der FWG Teisendorf]

"Die Zukunft des Verkehrs ist öffentlich!" - unter diesem Motto informierte sich die FWG Berchtesgadener Land zum Projekt Regional-Stadt-Bahn (
