Jahreshauptversammlung der FWG Piding
Am vergangenen Montag trafen sich die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Piding e. V. zur jährlichen Hauptversammlung im Gasthof Altwirt. Nach Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dendl und den üblichen organisatorischen Tagesordnungspunkten waren Pressereferent und Schriftführer neu zu wählen, da sich Franz Geigl nach jahrzehntelanger verdienstvoller Tätigkeit aus der Vorstandschaft zurückziehen wollte.
Einstimmig wählte das Gremium Sandra Fraaz zur Pressereferentin und Wolfgang Koch zum Schriftführer. Anschließend dankte Vorsitzender Dendl dem ausscheidenden Franz Geigl für dessen langjähriges Engagement in der Vorstandschaft als 1. Vorsitzender, Pressereferent und zuletzt als Schriftführer. Durch seine hervorragende Mitarbeit und seinen Einsatz besonders auch bei vielen Gemeinderatswahlen habe er sich besondere Verdienste um die FWG Piding erworben.
Im Anschluss daran wurde die Gelegenheit zur Information und Diskussion aktueller Themen der Gemeindepolitik genutzt. Von Walter Pfannerstill und den anwesenden Gemeinderäten wurde dabei zum wiederholten Male die zögerliche Entscheidungsmentalität der Gemeinde angesprochen. So werde bei vielen Themen trotz mehrmaliger Nachfragen der FWG-Fraktion eine Information und Diskussion so lange hinausgezögert, bis dringende Termine eine Entscheidung unausweichlich machten. Dadurch werde die Meinungsbildung erschwert und im schlimmsten Fall konzeptionslose Entscheidungen getroffen. Dies sei nicht nur mit eventuellen Nachteilen für Piding verbunden, sondern sei auch in demokratischer Hinsicht sehr fragwürdig.
Als Beispiel wurden die Stellungnahme zum Masterplan, die Schulsanierung, sowie das Energiekonzept für die Gemeinde Piding genannt. Auch der Hochwasserschutz für Urwies wird von der FWG-Fraktion immer wieder angemahnt.
Aktuell liegt der FWG die Entscheidung zum Standort der Mittelschule am Herzen. Das Thema wäre laut Walter Pfannerstill auch sehr zögerlich auf die Tagesordnung des Gemeinderats gekommen, es wurde erst in der vergangenen Sitzung durch den Bürgermeister informiert und es fiel kein Beschluss. Dabei geht es doch um die Zukunft der Pidinger Schule und vor allem darum, Nachteile für Pidinger Hauptschüler zu vermeiden.
Für die FWG ist dieser Zustand vor allem im Hinblick auf die Sicherung des Schulstandortes Piding und die geplante Schulsanierung nicht tragbar. Der letzte Termin für die Einreichung des Antrages bei der Regierung von Oberbayern ist der 30.04.2010.
Nach weiteren noch lebhaften Diskussionen schloss Vorsitzender Dendl zu später Stunde die Versammlung.

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"Die Zukunft des Verkehrs ist öffentlich!" - unter diesem Motto informierte sich die FWG Berchtesgadener Land zum Projekt Regional-Stadt-Bahn (

Josef Dendl